BIM Modell

BIM: Building Information Modelling

Zitat Wikipedia: "Der Begriff Building Information Modeling (kurz: BIM; deutsch: Gebäudedatenmodellierung) beschreibt eine Methode der optimierten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden mit Hilfe von Software. Dabei werden alle relevanten Gebäudedaten digital erfasst, kombiniert und vernetzt.

Das Gebäude ist als virtuelles Gebäudemodell auch geometrisch visualisiert (Computermodell). Building Information Modeling findet Anwendung sowohl im Bauwesen zur Bauplanung und Bauausführung (Architektur, Ingenieurwesen, Haustechnik, Architecture, Engineering and Construction) als auch im Facilitymanagement."

Wird ein Gebäude bereits BIM-konform geplant und danach errichtet, kann HPM mittels Laserscannings die Kontrolle und ggf. Berichtigung des BIM-Modells durchführen. Dieses Verfahren kommt häufig im Anlagenbau zum Einsatz.

Kontrolle und Verbesserung des BIM-Modells durch Laserscanning

Bei heutigen Gebäuden ist jedoch i.d.R. zunächst eine Ersterfassung und Überfühung in ein BIM-Modell erforderlich:  

HPM erfaßt Ihr Gebäude BIM-konform und erstellt das Bim-Modell

Grundlage der Bim-Modellierung ist immer eine Punktwolke des 3D-Laserscanners. Im Zuge der Modellierung werden alle mit dem Scanner erfassten Objekte mit all ihren Informationen in der Datenbank abgelegt. Die graphische Ausprägung und die Lage der Objekte ergibt sich damit aus der Datenbank.

Beispiel:

Eine Wand benötigt eine Starthöhe ab der gezeichnet wird (Bodenplatte), eine Wandhöhe, eine Breite und eine Materialeigenschaft. Ein Fenster wird unter Eingabe der Brüstungshöhe, einer Höhe und Breite, der Ausprägung des Rahmens und der Einteilung der Fensterflächen, einer Einbautiefe in der Wand usw. an einer Startposition eingegeben. Automatisch wird dann die Wand aufgetrennt und das Fenster eingesetzt. Das Volumen der Wand wird um das Fenstervolumen reduziert.

Wird eine Tür mit Zarge, Anschlagsrichtung, Material, Höhe und Breite eingesetzt, wird automatisch die Bodenfläche (Reinigungsfläche) um die Türfläche (Wandstärke x Türbreite) vergrößert, das Wandvolumen entsprechend reduziert. 

Es können Schnitte und Ansichten erzeugt werden. Die graphische Ausprägung z.B. der Wand mit Signatur bzw. Schaffur erfolgt dann automatisch über die in der Datenbank hinterlegte Symbolik.

Zur BIM konformen Erfassung sind je Gewerk spezielle Programme bzw. Datenbanken mit Bauteilkatalogen erforderlich.

Dabei muss zunächst das zu modellierende Objekt einem Gewerk zugeordnet werden. Dann wird die passende Spezialsoftware mit Datenbankanbindung gestartet. Die Wand wird in "Microstation Architecture", die Stahlträger im "Venturis Bühnenmodul", der Lüftungskanal im "Venturis Lüftungsmodul", die Heizungsleitung in "Venturis Heizungsmodul" oder die Sprinklerleitung im "Venturis Sprinklermodul" parametrisiert und modelliert.

Hier liegt die spezielle Problematik beim reverse Engineering, dem Erstellen der Datenbank nach der Fertigstellung eines Gebäudes.

Aus dicken Rohnbündeln muss jeweils das zum Gewerk passende Objekt aus der Datenbank gewählt und modelliert werden. Bei isolierten Rohren müssen Informationen über die Stärke der Isolierung vorliegen, da der Scanner nur die Isolierung erfasst, das Rohr jedoch ohne Isolierung in der Datenbank definiert ist. Ebenso müssen Erkenntnisse über den Aufbau von Wänden vorliegen, die in die Modellierung einfließen.

Die geometrischen Eigenschaften der Objekte sind i.d.R. aus der Aufnahme mit 3D-Laserscannern zu erkennen. Für die weitergehenden Informationen sind Bauzeichnungen, Beschriftungen vor Ort oder Angaben der Haustechnik zur Modellierung erforderlich.

Nur mit Sachkenntnis entstehen sachgerechte BIM-Modelle