Vermessungs-Copter

Copter im Einsatz
Copter im Einsatz
3D-Punktwolke einer Halde
Volumen der Halde
Orthofoto
Bildbereinigung: Entfernen von Personen durch Austausch von Fotos

sind kein Spielzeug!

Wenn HPM mit seinem Copter zur 3D-Bestandsdokumentation von Gelände oder Gebäuden startet, so liegt eine gültige Aufstiegsgenehmigung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr für unser Unmanned Aerial System (UAS) oder auch Unmanned Aerial Vehicle (UAV) bzw. Drohne genannt vor. Unsere Piloten haben in Schulungen nachgewiesen, dass sie den Copter sicher und verantwortungsvoll fliegen.

So spannend das Thema sein mag, im Sinne der Sicherheit haben wir eine Bitte:

Sprechen Sie uns nicht an, so lange der Copter in der Luft ist und halten mindestens 10 m Landefläche vor uns frei.

Wenn der Copter am Boden ist und die Rotoren aus sind, beantworten wir gerne Ihre Fragen.

Wir machen Fotos von oben. Das ist richtig.

Doch unsere Fotos sind nur ein Nebenprodukt in der Kette der folgenden Auswertungen.

Zuerst werden die Fotos rechnerisch überlagert und so ein "Gesamtbild" des beflogenen Bereiches erstellt. Dies kann bei Bedarf zum Orthofoto (s.u.) entzerrrt werden.

In weiteren Schritten wird in den Fotos nach Punkten gesucht, die in mehreren Fotos identisch sind. Jeder dieser Messpunkt im Abstand weniger Zentimeter wird bestimmt mit seiner 3D-Koordinate.

Dann kommt noch einmal das Fotos zum Einsatz, da jedem dieser Koordinatenpunkte die Farbe mitgegeben wird, die dieser Punkt im Foto ausweist. Eine farbige 3D-Punktwolke entsteht. Diese spiegelt exakt die Struktur des Geländes und der aufstehenden Objekte wieder.

Personen sind in der Punktewolke nicht erkennbar

Die Punktewolke wird exportiert und ggf. mit Daten des terrestrischen Laserscannings kombiniert. Diese Daten werden zu komplexen 3D-Modellen ausgewertet. Es besteht die Möglichkeit, schnelle und einfache Volumenmodelle zu erstellen und Massen zu berechnen.

3D-Punktewolke (3D-Koordinaten) als farbiges Abbild der Realität ermöglicht Messungen und Modellierung von 3D-Volumenkörpern

Über Paßpunkte, die mittels GPS oder Tachymetermessungen bestimmt werden, wird die Lage und die Dimension der Punktewolke korrekt bestimmt. Durch Überbestimmungen (es werden mehr Punkte vermessen, als unbedingt erforderlich) können Aussagen zur erreichten Genauigkeit gemacht werden.

Bodenauflösungen bis 5mm/ Pixel sind bei niedrigen Flughöhen erreichbar. Die Lage- und Höhengenauigkeit von Objekten in der Messebene ist mit der terrestrisch erreichbaren Genauigkeit vergleichbar.

Hohe Genauigkeit und Auflösung bei geringer Flughöhe erreichbar

Volumenermittlung:

Für Deponie-, Abbau- oder Lagerflächen bietet sich die schnelle Befliegung an. Aus den 3D-Punktwolken werden Volumenmodelle errechnet, die in Folgebefliegungen zur Grundlage von Massenbewegungen herangezogen werden können.

--> hier sehen Sie eine Fluganimation durch die 3D-Punktwolke einer Deponie

Massenermittlung durch Befliegung auch bei schlechter Zugänglicheit möglich

3D-Modellierung:

Aus den Punktewolken werden 3D-Körper modelliert. Dies beginnt mit einfachen "Klötzchenmodellen" für Gebäude und kann mit einer exakten Nachbildung mit Stufen, Gesimsen, Dachstrukturen usw. enden. Für das Gelände werden 3D-Vermaschungen gerechnet. Die Daten können mit der Farbinformation der Bilder überlagert werden. Im 3D-PDF kann jeder auf einfachste Weise, das aufgenommene Objekt drehen und so von allen Seiten betrachten. Als DWG- oder IGES-File können Sie 3D-Modelle in Ihrer CAD weiterbearbeiten.

3D-Volumenkörper entstehen aus Luftbildern

Orthofotoerstellung:

Nur in diesem Fall kommen die aufgenommen Fotos selbst zum Einsatz und werden zum Endprodukt, dem entzerrten Orthofoto zusammengefügt.

Was passiert mit aufgenommenen Personen? Da mit hoher Überlappung sowohl in Flugrichtung als auch quer dazu geflogen wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich eine in den Bildern enthaltene Person bewegt hat. Ziel ist es jedoch, ein Orthofoto ohne alle sich bewegenden Objekte zu erstellen. Somit wird man bei der Auswertung jeweils die Bildteile verwenden, auf denen kein Mensch zu sehen ist und aus diesen das Gesamtorthofoto zusammensetzen.

Im Ergebnis sind Menschen und Autos somit nicht mehr zu sehen.

Persönlichkeitsrechte werden gewahrt

Helligkeitsunterschiede aus den verschiedenen Bildern werden ausgeglichen, so dass ein einheitlicher Gesamtausdruck des Geländes erfolgen kann.

In Orthofotos kann exakt gemessen werden