Photogrammetrie

Vermessungs-Copter, auch Drohnen genannt, unterstützen uns bei der 3D-Bestandsdokumentation.

Wo immer Objekte schlecht zugänglich sind, aber eine Luftsichtbarkeit gegeben ist, fliegen wir mit dem Vermessungs-Copter über das Objekt und nehmen hochauflösende Fotos mit hoher Überlappung auf.

Nach einer präzisen Vorplanung, bei der die Auflösung der Bilder und damit die Flughöhe sowie die Längs- und Querüberlappung festgelegt wird, erfolgt der Flug. Die GPS-Koordinaten der Vorplanung werden vom Copter angeflogen und auf dem vorgeplanten Weg werden die Aufnahmen ausgelöst.

Zeitersparnis durch schnelle Befliegung

Optimale Copter-Einsatzgebiete sind:
Halden, Deponien, Abbaugebiete, Kiesgruben, Steinbrüche
Denkmalpflege, Archäologie
Versiegelungsflächen, oberirdische Medientrassen, Dachlandschaften usw.

Die Auswertung erfolgt mit einer Photogrammetrischen Spezialsoftware. Zuerst werden die Positionen der Bilder und die Abbildungsverzerrung der Kamera exakt berechnet. Danach werden identische Punkte in verschiedenen Bildern gesucht. Für jeden gefundenen Punkt wird eine 3D-Koordinate erzeugt.

Aus den Fotos wird somit eine farbige 3D-Punktewolke erstellt, die allein oder mit den Punktwolken unseres Laserscanners kombiniert, ein reales Abbild des aufgenommenen Objektes darstellt. Jeder Punkt entspricht einer 3D-Koordinaten des Objektes.

3D- Koordinaten mit hoher Dichte aus Luftbildern 

Die Auflösung kann bis zu 5mm pro Pixel am Boden betragen, die erreichbare Genauigkeit liegt im Regelfall unter 1 cm. Beide Werte sind abhängig von der Flughöhe und dem verwendeten Objektiv. 

Hohe Auflösung und Genauigkeit aus Luftbildern

Ausführungen zu rechtlichen Aspekten, zur Funktionsweise und Beispiele finden Sie ->hier