Auswertung

Grundriss mit Standpunktübersicht

Verknüpfung der Messdaten:

Um große Objekte modellieren zu können, muss die Aufnahme von verschiedenen Standpunkten aus erfolgen. Im Bild rechts erkennt man in einer Grundrissdarstellung die einzelnen Standpunkte.

Aus dem realen Abbild (Bild links unten) entstehen pro Scannerstandpunkt Millionen von Messdaten. Diese Punktwolken können farbig je nach Standpunkt eingefärbt werden. 

Sie sehen im mittleren Bild unten die Messdaten eines Standpunktes, von dem aus das Objekt von links gescannt wurde. Die Messdaten sind grün gefärbt. Im rechten Bild sind die Daten des rechten Standpunktes in blau visualisiert. Zur besseren Orientierung und Verdeutlichung sind im Bild bereits in grau und rot fertige Modelldaten enthalten.

Foto
Punktwolke linker Standpunkt
Punktwolke rechter Standpunkt
Gesamtpunktwolke
Prüfmodell mit Punktwolken
3D-Modell

In einem ersten Auswerte-Schritt werden also die Punktwolken der verschiedenen Standpunkte zu einer Gesamtpunktwolkel verknüpft.

Hierbei hilft eine Spezialsoftware und die zuvor erfolgte Vermessung der Paßpunkte im Koordinatensystem des Kunden.

Im Beispielbild rechts sind die Punktwolken der 2 Standpunkte bereits miteinander verknüpft, d.h. die blauen und grünen Punktewolken überlagern sich bereits.

Gut erkennbar ist in den Bildern die "Schattenwirkung" der im Vordergrund stehenden Objekte. Im linken Standpunkt werfen die Säulen schwarze Schatten, die jedoch nach der Kombination der Standpunkte durch blaue Messpunkte des rechten Standpunktes aufgefüllt werden.

Modellierung:

Durch Selektion einzelner Bildbereiche können definierte Geometrische Körper wie z.B. Flächen oder Zylinder oder auch Freiformflächen generiert werden. Hierbei unterstützt eine Spezialsoftware den Bearbeiter. Sie findet z.B. genau den Zylinder, der sich dem gescannten Objekt bestmöglich anpaßt. 

Zur Prüfung der Modellierung werden die erzeugten Säulen (Zylinder) in Kombination mit der Punktwolke (hier nur auf den Säulen) gezeigt. In vergleichbaren Darstellungen erfolgt ein Genauigkeitsvergleich zwischen modelliertem Objekt und der Messung.

Das letzte Bild zeigt dann das fertige Modell in dem hier gewählten Ausschnitt.

Export:

Die Modelldaten werden als 3D-Modelle in diversen Formaten exportiert. So sind Ausgaben nach DXF / DWG oder auch Catia möglich.

BIM-Modelle:

Sollen neben der Geometrie der Objekte auch Sachdaten wie z.B. das Material übergeben werden, ist der Export von Volumenkörper nicht ausreichend.

Hierzu muss in anderer Form modelliert werden:

Dabei muss zunächst das zu modellierende Objekt einem Gewerk zugeordnet werden. Dann wird die passende Spezialsoftware mit Datenbankanbindung gestartet. Die Wand wird in "Microstation Architecture", die Stahlträger im "Venturis Bühnenmodul", die Heizungsleitung in "Venturis Heizungsmodul", die Sprinklerleitung im "Venturis Sprinklermodul" oder der Lüftungskanal im "Venturis Lüftungsmodul" parametrisiert und modelliert.

HPM modelliert BIM-konform

Weitere Erläuterungen finden Sie --> hier